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19Feb2014

Der letzte Abend

Morgen geht es nach 6 Monaten "endlich" nach Hause. Endlich in Anführungszeichen, weil es irgendwie doch eine schöne Zeit war. Schade, dass mir das erst beim Abschied klar geworden ist. Es war meistens nicht einfach und immer wenn man dachte "Schlimmer kann es einfach nicht mehr werden", wurde es beim nächsten Mal mindestens doppelt so schlimm. Bla, bla, bla (...) "Stop whinging!", würde Kevin unser irischer Mitbewohner jetzt sagen. Das heißt so viel wie "Hör auf zu jammern".

Ja, es gab ja auch wirklich schöne Momente und unglaublich viele nette Menschen die ich kennen lernen durfte.

Ganz vorne dabei:

Paula, die Sekretärin unseres Chefs. Sie war uns immer eine große Hilfe und hatte immer ein offenes Ohr für uns. Heute hat sie uns sogar etwas zum Abschied geschenkt und hat somit wohl die Tradition gebrochen (scheinbar bekommt sonst niemand etwas zum Abschied geschenkt). 

Die netten Mitarbeiterinnen des Shops, bei dem wir uns immer unseren Lunch gekauft haben. Sogar die haben sich heute von uns verabschiedet!

Der beste Taxifahrer der Welt, (Ich bin sehr viel Taxi gefahren in den letzten 6 Monaten) Lukas. Immer gut gelaunt und uns Mut gemacht, obwohl er keine Ahnung hatte wer wir sind. Und noch dazu hat er immer weniger berechnet als alle anderen Fahrer.

Allgemein, die meisten Iren sind einfach nur super nett und auf jeden Fall so offen und gut gelaunt wie man es erwartet.

Auch meine Mitbewohner werde ich irgendwie vermissen. Auch wenn die meisten einfach nur totale Chaoten waren. Jeder hatte seine eigene Geschichte und seine guten und schlechten Seiten aber wir sind eben eine Familie geworden.

Unsere (Mädels)Gruppe und die ganzen schönen Momente in Bandon und Cork. Ich werde euch wahrscheinlich niemals vergessen.

Sarah, die ich bei unserem Vorstellungsgespräch kennen lernen durfte und mit der ich nun 6 Monaten durch Himmel und Hölle gegangen bin. Du bischd brudal!

 

Und weil ich weiß, dass ihr immer so fleißig am lesen seid, DANKE Mama und Papa für alles was ihr mir ermöglicht habt und ihr immer für mich da wart. 

 

Das wars dann von mir. Vielen Dank fürs lesen und viel Glück bei euren eigenen Auslandsaufenthalten!

 

*Liebe Grüße nach England and Laura und Clara, fühlt euch gedrückt und haltet durch!

 

 

 

 

 

New/ Old Hood

18Feb2014

  

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03Feb2014

Es ist bald geschafft. In 16 Tagen fliegen wir nach Hause und bleiben auch dort.

Es wird auch wirklich Zeit.

Klar, wusste ich, dass es schwierig wird. Das die Iren nicht leben wie die Deutschen, dass es dreckig sein kann, dass wir mit dem Arbeitsplatz nicht zufrieden sein könnten, dass es dauerhaft regnen könnte, dass es mit Sicherheit schlechte Tage geben wird. Man steigt ja schließlich nicht in den Flieger und denkt sich "Die nächsten 6 Monate habe ich jetzt Highlife". Nein, ich wusste das es schwierig werden kann. Womit ich allerdings nicht gerechnet habe, dass es überwiegend nur schlechte Tage geben wird. Angefangen von der Wohnsituation bis hin zu einem betrunkenen Chef beim Abendessen (ganz aktuell), Überstunden, Mitbewohner die drohten schwanger zu sein, Essensreste im Spülbecken (Tagelang), Eisige Kälte im Büro (Nicht nur auf Grund der Temperaturen), Menschen denen man vertraut stechen dir plötzlich ein Messer in den Rücken (Metapher).. Ich könnte stundenlang aufzählen was hier alles schief gelaufen ist. Mich persönlich macht es einfach nur unglaublich wütend wenn ich mich daran erinnere wie Ich zwei Jahre auf den Tag des Vorstellungsgespräches gewartet habe, wie ich mich gefreut habe als ich ENDLICH den Brief mit der Zusage bekommen habe und wie ich die Nacht vor dem Abflug nicht schlafen konnte, weil ich so aufgeregt war. Und das alles für die schlimmsten 6 Monate meines Lebens. Nicht weil es viel Arbeit gab oder das Haus mal ein wenig dreckiger war, nein, einfach weil Ich die Menschheit in ihren schlimmsten Facetten kennen gelernt habe. 

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12Jan2014

Dublin und 2014

Am Flughafen in Frankfurt haben Sarah und ich uns mit Laura getroffen.

Laura kenne ich aus dem Kindergarten und weil wir im gleichen Dorf wohnen. Aus Leidensgenossen wurden irgendwann Freunde und aus unserer Freundschaft wurde Liebe... Nein Spaß, so weit würde es nie kommen! Zurück zum Thema: Laura verbringt momentan ihre Zeit mit einem FSJ in York (England). Über ihr Leben dort könnt ihr auf http://oncloudthree.wordpress.com/ lesen. Sie schreibt den Blog zusammen mit ihrer Mitbewohnerin Clara (Hallo Clara!) und ich jedenfalls, habe immer Spaß beim Lesen!

 

Wir drei sind also schließlich zusammen nach Dublin geflogen und haben uns dort mit Dana (Aus unserer Leonardo Gruppe aus Deutschland) getroffen. Von dort aus sind wir zusammen zu unserem Hostel, dem Generator Hostel (Einigen dürfte der Name durch das gleichnamige Hostel in Berlin geläufig sein) gefahren. An diesem Abend konnte man nicht mehr viel mit uns anfangen und die Betten übten eine unglaubliche Anziehungskraft auf uns aus.

Tag 2 (31.12.2013) verbrachten wir mit dem Erkunden unserer Umgebung und der Suche nach Temple Bar und dem dazugehörigen und berühmten Pub. Außerdem gab es lecker Burger und Großstadtfeeling umsonst. Zurück im Hostel haben wir uns das Warten auf Caro mit gutem deutschen Jägermeister und Theorien über unsere mysteriöse Mitbewohnerin, versüßt. Als Caro endlich angekommen war, machten wir uns auf den Weg zur O'Connell Street um uns dort das "spektakuläre" Feuerwerk anzuschauen. In Irland ist es übrigens für Privatpersonen verboten Feuerwerke zu zünden. Ich freute mich daher riesig auf das angekündigte Feuerwerk des NYE Festivals (Gleichzeitig auch die Feier zum Ende des Gathering Jahres) und erwartete mindestens eine viertel Stunde Lichter am Himmel. Doch, natürlich, wie könnte es auch anders sein?

0.00 Uhr, 2014, ein neues Jahr, ein neuer Abschnitt und ein Feuerwerk von 5 Minuten. Enttäuschung pur. 

Wir verbrachten trotzdem noch 2 super Tage in Dublin. Durch eine 2 Tägige Sightseeing Bustour haben wir wirklich viel von Dublin gesehen (St. Patricks Cathedral, National Art Gallery, St. Stephens Green, Phoenix Park, Old Jameson Distillery und natürlich das Guinnes Storehouse).

In Letzterem verbrachten wir Tag 2 und schlossen das Kapitel Dublin mit einem Guinnes umsonst in der Gravity Bar, über den Dächern Dublins, ab.

Am 3. Januar 2014 ging es für Caro zurück nach Deutschland, für Dana zurück nach Cork, für Laura zu den Nachbarn nach England und Sarah und ich kehrten voller Vorfreude (Ironie) nach Ballinasloe, zwischen Dublin und Galway, zurück.

 

Danke Mädels für diese Erinnerungen ♥

 

 

*Bilder gibt es rechts

138 Tage

10Jan2014

10 Tage zu Hause haben, trotz viel Stress durch Weihnachten und Freunde und Familie treffen, sehr gut getan. Ehrliche Menschen, wissen woran man ist, endlich Brezeln (!!!)und wärme rund um die Uhr. Schon alleine weil wir ein funktionierendes Heizungssystem haben. 

Außerdem habe ich endlich meine kleinen Nichten kennen gelernt. Mittlerweile sind Aylin und Celine 3 Monate alt und die süßesten Babies der Welt!

 

Und ich habe meinen Oni in seiner neuen Heimat Marburg besucht.  

Im Großen und Ganzen hat es sehr gut getan alle wieder zu sehen und mal ein bisschen Ruhe zu haben und am Liebsten wäre ich natürlich da geblieben aber das ging ja nicht. Schließlich habe ich eine Mission zu erfüllen. Mach das ganze ja für mein Fachabitur. Also ging es schließlich am 30.12.13 um 20.00 Uhr für Sarah und mich wieder zurück nach Irland. Genauer gesagt: Nach DUBLIN. Dort hatten wir nämlich vor Silvester zu feiern.

116 Tage

19Dez2013

Ab nach Hause!

99 Tage

02Dez2013

Keine irischen Untertitel!

Teuer war das Wochenende auf jeden Fall. Dafür aber auch unglaublich schön. Belfast ist eine richtige Grosstadt. Mit richtigen Hochhäusern, viel Verkehr und vielen Menschen. Meine liebe Frankfurterin hat sich richtig zuhause gefühlt.

Nachdem wir am Freitag von unserem Chef vor unserem Hostel aus dem Auto geworfen wurden, machten wir uns auf die Suche nach dem Titanic Museum, im Hafen von Belfast. Hier ein kurzes Feedback: Interessant, vieles war aber eh schon bekannt und interaktive Museen sind nicht immer eine gute Idee!

 

Zurück in der Stadtmitte entdeckten wir natürlich als erstes den Weihnachtsmarkt. Und ja, früher oft verhasst, weil kalt und zu viele Menschen, war er am Freitag unser Funken Hoffnung. Als wir dann noch mindestens 5 Stände mit "Deutsche Bratwursts" und "Nürnberger Gluhwein" entdeckt haben, war die Freude groß. Ich möchte nicht wissen, was der Bratwursts Verkäufer dachte, als zwei überglückliche deutsche Mädchen jedes einzelne Detail an seinem Stand begutachtet, beklatscht und letztendlich mit einem Bratwurst Prost für gut empfunden haben. 

Den Samstag verbrachen wir größtenteils im Auto. Mit dem Chef ging es hoch zum Giant's Causeway und auf dem Weg überquerten wir noch das Meer auf einer Hängebrücke (zu Fuß). Leider erinnere ich mich aber nicht mehr an den Namen. Vielleicht weiß irgendjemand was ich meine? Auf jeden Fall war es ziemlich schön und wir konnten sogar für einen kurzen Augenblick nach Schottland gucken.

Samstag Abend gab es dann eigentlich nur noch eine Verkostung verschiedener alkoholischer Getränke und die Zusammenführung von deutschen, italienischen und nordirischen Menschen.

 

Giant's Causeway

02Dez2013

Ich will da auch einen Punkt auf der Karte! Deswegen einfach ein paar Bilder

  

92 Tage

25Nov2013

Und Halbzeit!

Am 25. August sind wir in Dublin gelandet. Mit großen Erwartungen - und ich mit ziemlich schlecher Laune. Nach drei Monaten kann ich durchaus sagen, dass ich mich eingelebt habe. Aber ich kann auch sagen, dass ich definitiv nicht bleiben würde. Bin froh um den Praktikumsplatz auch wenn man ziemlich oft überfordert und überfragt ist. Aber ich denke für die Zukunft sind die Erfahrungen die ich hier mache definitiv nicht schlecht. Ab und zu macht es ja sogar Spaß. Und wenn man dann die Jahresrückblick Zeitung (Mit Foto und Namen im Impressum) in der Hand hält, ist man schon auch ein bisschen stolz dabei gewesen zu sein.

Letzte Woche ist nicht besonders viel passiert. Aber dafür haben wir diese Woche sehr viel vor. Morgen haben wir ein "Going away dinner" im Haus, mit allen Kollegen aus dem Büro, weil unser Social Media Assistant Samantha am Mittwoch ihren letzten Tag hat. Wahrscheinlich werden wir sehr viel trinken, wurde uns offenbart und als unser Chef erfahren hat, dass durch meine Adern ein ganz klein wenig bayrisches Blut fließt, hat er natürlich gleich mal einen "Original munich" Obstschnaps gekauft. Auch Münchner Bier (von dem ich nie zuvor gehört hatte) durfte ich gestern probieren.

Am Wochenende fahren wir nach Belfast. Ich habe leider noch keine Idee was man sich dort oder in der Umgebung angucken kann. Also falls jemand einen Tipp hat, bitte einen Kommentar hinterlassen.

85 Tage

18Nov2013

November ist fast Weihnachten - Und warum meine Haare grün sind

Cork ist bereits mit Lichterketten voll gestopft und Besucher aus Deutschland bringen Plätzchen mit. Ich muss ehrlich sagen, ich finds toll. Weihnachten bedeutet "Zuhause" und auf Zuhause freu ich mich! Tiefpunkte und der Wunsch nach deutschem Essen von Mama schleichen sich in letzter Zeit immer häufiger ein. Bald haben wir aber schon Halbzeit und unsere Freunde aus Cork fliegen im Dezember endgültig nach Hause.

Daher haben wir den Samstag nochmal richtig ausgenutzt und einen Mädelstag mit irischem Frühstück, Einkaufen, Kino und feiern gehen veranstaltet. Der Sonntag wurde nur mit schlafen und einem Herbstspaziergang zum Schnellrestaurant unseres Vertrauens verbracht.

Grün ist die Hoffnung oder - du mutierst zum Kleeblatt

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Auf den neuen Bildern rechts sieht man: Freunde, Frühstück, Lichterketten, Sushi, Wände, Cork und Herbst

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